Wie eine digitale Mitarbeiterzeitung entsteht

Zusammenfassung

Eine digitale Mitarbeiterzeitung entsteht in drei Schritten: Der Inhalt wird entweder aus einem fertigen Druck-PDF in die Bibliothek importiert oder im visuellen Editor als responsive Publikation erstellt. Die Redaktion legt anschließend fest, wer lesen darf, und veröffentlicht die Ausgabe für die Leser. Das Veröffentlichen ist ein eigener Schritt, sodass unfertige Änderungen verborgen bleiben und die Leser bis dahin die bisherige Fassung sehen. Der Editor läuft im Browser, es wird nichts installiert.

Der Weg von der Vorlage zum Leser

Eine digitale Mitarbeiterzeitung entsteht auf der Plattform Triobo, die den Import von Druck-PDFs mit der Erstellung responsiver Publikationen im visuellen Editor verbindet.

  1. Bibliothek unter der Firmenadresse anlegen

    Die Registrierung ist kostenlos und es wird nichts installiert, der Editor ist eine reine Webanwendung. Die Bibliothek erhält die Firmenadresse, das Logo und die Farben und enthält ausschließlich die Titel Ihres Unternehmens.

  2. PDF importieren oder responsive Ausgabe erstellen

    Das Druck-PDF wird als eine Datei hochgeladen, die Seiten teilt die Plattform selbst auf. Alternativ lässt sich die Ausgabe im visuellen Editor als vollständig responsive Publikation mit multimedialen und interaktiven Elementen vorbereiten.

  3. Seiten benennen und Easy Reading ergänzen

    Ersetzen Sie die automatischen Seitennamen durch Artikeltitel — das hilft dem Leser wie den Suchmaschinen. Ergänzen Sie bei ausgewählten Artikeln Easy Reading, das aus der Druckseite die responsive Textfassung öffnet.

  4. Prüfen und veröffentlichen

    Prüfen Sie die unfertige Ausgabe in der Vorschau oder auf einem echten Smartphone und Tablet. Erst das Veröffentlichen macht den Inhalt für die Leser im öffentlichen Reader zugänglich.

Editor und öffentlicher Reader sind getrennt

Die Publikationen liegen an zwei getrennten Orten. Zum Editor hat nur die Redaktion Zugang, in den öffentlichen Reader gelangt der Inhalt erst durch das Veröffentlichen. Dadurch lässt sich auch eine Ausgabe bequem bearbeiten, die die Leser bereits lesen.

Die Redaktion bereitet Änderungen in Ruhe vor und veröffentlicht sie erst, wenn sie fertig sind. In der Zwischenzeit sehen die Leser weiterhin die bisherige Fassung, nicht die unfertigen Änderungen. Einen Tippfehler zu korrigieren und erneut zu veröffentlichen ist jederzeit möglich — das bietet die gedruckte Fassung nicht.

Drei Wege zur digitalen Ausgabe und worin sie sich unterscheiden
WegWas die Redaktion dafür tutLesen am Handy
Import des Druck-PDFs Lädt das fertige PDF in die Bibliothek, ohne weitere Vorbereitung Der Leser zoomt die Seite mit den Fingern
PDF mit Easy Reading Lädt das PDF hoch und ergänzt bei ausgewählten Artikeln die responsive Textfassung Der Leser liest ohne Zoomen, die Ästhetik der Druckseite bleibt erhalten
Responsive Publikation im Editor Erstellt die Ausgabe im visuellen Editor, selbst oder mit einer Agentur Der Inhalt passt sich dem Display an, Multimedia und Interaktivität sind möglich

Was Easy Reading leistet

Der Leser klickt auf den hervorgehobenen Bereich in der Druckseitenvorschau und der Artikel öffnet sich in einem responsiven Format. Er kann Schriftgröße und Zeilenabstand anpassen und muss nicht durch die Druckseite blättern.

Jeder Easy-Reading-Artikel hat seine eigene Webadresse und ist auch für Suchmaschinen verfügbar. Der Leser kehrt von dort über eine Breadcrumb-Navigation oder die grafische Vorschau zur Druckseite zurück.

Druckseite des Magazins am Handy und derselbe Artikel geöffnet in der responsiven Easy-Reading-Fassung

So sieht es im Editor aus

Beispiel des Editors eines responsiven Mitarbeitermagazins auf Basis von Triobo.
Beispiel des Editors eines responsiven Mitarbeitermagazins auf Basis von Triobo.
Übersicht der Ausgaben mit dem Veröffentlichungsstatus jeder Ausgabe.
Übersicht der Ausgaben mit dem Veröffentlichungsstatus jeder Ausgabe.
Erstellung eines Easy-Reading-Artikels aus dem im PDF enthaltenen Text.
Erstellung eines Easy-Reading-Artikels aus dem im PDF enthaltenen Text.
Seitenvorschau neben dem vorbereiteten Artikeltext.
Seitenvorschau neben dem vorbereiteten Artikeltext.

Aus einem Magazin eine digitale Fassung zu machen, die sich auch am Handy ohne Zoomen lesen lässt, ist kein technisches Projekt. Das schafft jeder — es ist nur unwesentlich aufwendiger, als einen Anhang an eine E-Mail zu hängen.

Pavel KnappBusiness Development, Triobo Ltd.

Häufige Fragen

Wie gelangt eine gedruckte Ausgabe in die Bibliothek?

Das Druck-PDF wird als eine Datei mit Seiten gleicher Größe in die digitale Bibliothek hochgeladen, die Doppelseiten erzeugt die Plattform selbst. Schnittmarken stören nicht, die empfohlene Bildqualität ist so gewählt, dass die Seite auch vergrößert lesbar bleibt. Der Import läuft auf dem Server, die Redaktion muss ihren Computer dabei nicht eingeschaltet lassen.

Wann sehen die Leser den Inhalt?

Der Inhalt wird den Lesern erst durch die Veröffentlichung im öffentlichen Reader zugänglich, was ein eigener Schritt ist. Bis dahin bleiben die Änderungen nur im Editor und die Leser sehen die bisher gültige Fassung der Ausgabe. Dasselbe gilt für Korrekturen: Solange die Ausgabe nicht erneut veröffentlicht wird, erreicht die Änderung die Leser nicht.

Lässt sich ein Fehler auf einer bereits gelesenen Seite korrigieren?

Ein Fehler in einer veröffentlichten Ausgabe lässt sich durch das Hochladen eines korrigierten PDFs über die ursprünglichen Seiten beheben. Beim Überschreiben bleiben die ursprünglichen Seitennamen, ihre Webadressen und eingefügte Klickzonen erhalten. Nach der Korrektur muss die Ausgabe erneut veröffentlicht werden.

Wer kann Easy Reading ergänzen?

Das Ergänzen von Easy Reading erfordert keine technischen Kenntnisse und gelingt nach einer Schulung jedem Redaktionsmitglied. Die Arbeit lässt sich auch an eine Agentur vergeben. Für Anzeigen und weniger wichtige Artikel wird Easy Reading üblicherweise nicht eingerichtet, ausgewählt werden nur die wesentlichen Texte.